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4K-Budget-Fernseher: Wer günstig kauft, kauft zweimal

Qualität hat bekanntlich ihren Preis, das wird bei UHD-Fernsehern deutlich. Sie sind seit einiger Zeit auf dem Markt vorzufinden und neuerdings für wenige hundert Euro erhältlich. Diese Kampfpreise sind gut gemeint, leider aber nicht praktikabel.

Wer billig kauft, kauft zweimal – mit dieser Redewendung hat so mancher Bürger eine (enttäuschende) Erfahrung machen müssen. Sie trifft nicht auf alle Gerätekategorien zu, jedoch sollten Verbraucher die Redewendung immer berücksichtigen. Das gilt insbesondere beim Kauf eines UHD-Fernsehers, der für wenige hundert Euro nicht das leistet, was Käufer von ihm erwarten.

Die Kompromisse der Hersteller

Günstige Fernseher gab es schon immer. Im Vergleich zu den teureren Produkten gehen die Hersteller Kompromisse ein, um den günstigen Preis zu erreichen. Zwei Knackpunkte:

  1. das Panel
  2. die Anschlüsse

Ein schlechtes Panel führt zu einer schlechten Farbwiedergabe – und gerade diese ist einer der Hauptgründe, einen UHD-Fernseher zu kaufen. Auch bei den Anschlüssen wird gespart, sodass es schwierig wird, eine Konsole, einen Blu-ray-Player und weitere Geräte per HDMI anzuschließen.

Der größte Kompromiss ist die Diagonale: Die 4K-Auflösung ist erst ab einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll sinnvoll. Bei kleineren Displays wird der Unterschied zu 1080p kaum sichtbar.

Schlechtes Upscaling von Full-HD-Inhalten

Bis UHD-Inhalte die Norm werden, vergeht noch ein wenig Zeit. Bis dahin möchten die Käufer der 4K-Fernseher ihre 1080p-Inhalte in bestmöglicher Qualität genießen. Beim Umstieg von DVDs zu Blu-rays bestand die Möglichkeit des Upscalings bei DVDs. Zwar erreichten die Inhalte keine HD-Qualität, sie sahen jedoch besser aus als die von einer DVD zu erwartenden Qualität. Gleichzeitig mussten die Fernseher das alte TV-Signal zu 1080p skalieren, bis Inhalte in dieser Auflösung zur Verfügung standen.

Ähnliches ist heute bei 1080p-Inhalten notwendig: Der 4K-Fernseher skaliert sie auf eine Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixel hoch. Bei Billiggeräten ist das integrierte Modul jedoch nicht in der Lage, ein gutes Bild zu produzieren. Das Ergebnis ist entsprechend enttäuschend.

Diese Eigenschaften beeinflussen die Kaufentscheidung

Die Preise für UHD-Fernseher liegen aufgrund ihrer Größe und der noch neuen Technik über 1.000 Euro. Interessenten sollten beim Kauf darauf achten, dass ausreichend HDMI-Anschlüsse (Version 2.0) zur Verfügung stehen. Ebenfalls wichtig ist, dass der 4K-Fernseher 60 Bilder pro Sekunde (60 fps) akzeptiert. Der Kopierschutz HDCP 2.2 muss unterstützt werden, ansonsten können Sie keine UHD-Inhalte abspielen. Für die Zukunft abgesichert sind Sie mit Geräten, die den Codec H.265 unterstützen.


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